Strategische Entwicklungspartnerschaft vereinbart
Die Stiftung St. Josef Wipperfürth und die St. Elisabeth GmbH Waldbreitbach gehen eine strategische Entwicklungs-partnerschaft ein.
Stiftungsvorstand Martin Skorupski (Bildmitte) sowie Christa Garvert und Prof. Dr. Harald Schmitz, die Geschäftsführer der
St. Elisabeth GmbH Foto: Heribert Frieling
Die entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten am Freitagvormittag Stiftungsvorstand Martin Skorupski sowie Christa Garvert und Prof. Dr. Harald Schmitz, die Geschäftsführer der St. Elisabeth GmbH. Die strategische Entwicklungspartnerschaft, die am 1. September in Kraft tritt und zunächst bis zum 31. Dezember 2013 befristet ist, hat zum Ziel, die Stiftung St. Josef Wipperfürth organisatorisch und wirtschaftlich auf einen Beitritt zur St. Elisabeth GmbH vorzubereiten und damit auf Dauer zukunftsfähiger zu machen. Dies sehen die Verantwortlichen durch die enge Zusammenarbeit mit der St. Elisabeth GmbH, einem der größten katholischen Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland, am ehesten gewährleistet. Auch dass in dieser Konstellation die christliche Grundausrichtung der Stiftung erhalten bleiben wird, hat in den Gesprächen eine wichtige Rolle gespielt.
Die Stiftung St. Josef Wipperfürth wird im Rahmen der strategischen Ent-wicklungspartnerschaft auf das vielfältige know how der St. Elisabeth GmbH zurückgreifen können – beispielsweise bei der Erarbeitung einer Medizinstrategie oder im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen. Aber auch an den günstigeren Einkaufskonditionen werden die Wipperfürther partizipieren.
Die Stiftung St. Josef wurde 1979 von der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus in Wipperfürth gegründet. Sie engagiert sich in der Alten- und Krankenpflege und der Kinderziehung und -betreuung. Die Stiftung betreibt das St. Josef-Krankenhaus Wipperfürth mit 194 Betten, das Franziskusheim in Wipperfürth mit 88 Plätzen, die Caritas-Pflegestation für das Dekanat Wipperfürth, die Kindertagesstätte Don Bosco in Wipperfürth mit 95 Plätzen, die Josefine Elternschule sowie (in Zusammenarbeit mit vier Grundschulen) die Schulbetreuung Wipperfürth. Zudem ist die Stiftung St. Josef Mehrheitsgesellschafterin der St. Josef-Service GmbH als Eigenbetrieb für Reinigungs- und Servicedienstleistungen.
Die Marienhaus GmbH, deren Gesellschafter die St. Elisabeth GmbH ist, wurde 1903 von der Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen gegründet. Das Unternehmen zählt (Beteiligungsgesellschaften eingerechnet) 22 Krankenhäuser an 31 Standorten; 29 Alten- und Pflegehei-me; drei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe; neun Hospize; zehn Bildungseinrichtungen und neun weitere Einrichtungen. Die Häuser liegen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Marienhaus GmbH beschäftigt 13.800 Frauen und Männer und ist damit der größte Krankenhaus-Träger und einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz und im Saarland.




