Patientenfürsprecher
Schon seit über einem Jahr ist Peter Schiebahn ehrenamtlicher „Patientenfürsprecher“ in unserem Krankenhaus. In dieser Funktion ist der ehemalige Fachbereichsleiter einer Kommunalverwaltung Ansprechpartner für Patienten unserer Klinik und deren Angehörige. In seiner früheren Funktion gehörten Kommunikation und Interessenausgleiche zum täglichen „Geschäft“. Diese Fähigkeiten sind gute Voraussetzungen für die Aufgabe in unserem Haus.
"Patientenfürsprecher unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. Sie sind unabhängig und nicht weisungsgebunden", erklärt Peter Schiebahn seine Aufgaben. Er kann sich mit Einverständnis des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen innerhalb des Hauses wenden. "Dabei werde ich natürlich alle Sachverhalte, die mir in dieser Eigenschaft bekannt werden, vertraulich behandeln", ergänzt der Patientenfürsprecher.
"Wir sind sehr froh, dass wir Peter Schiebahn für diese ehrenamtliche Tätigkeit gewinnen konnten", freut sich Geschäftsführer Martin Skorupski, "wir sehen diese Anlaufstelle als weiteren Baustein im Qualitätsmanagement und erhoffen uns dadurch nicht nur mehr Patientenzufriedenheit, sondern auch, dass wir damit eventuelle Schwachstellen in der Organisation oder andere Mängel erkennen und abstellen können. Selbstverständlich unterstützen die Ärztliche Leitung, der Pflegedienstleiter und die Geschäftsführung die Arbeit der Patientenfürsprechers nach Kräften."
Peter Schiebahn, der auch zum Qualitätszirkel des Hauses zählt, sieht nicht als Kontrollinstanz, sondern als jemand, der bei Sorgen und Nöten der Patientinnen und Patienten vermittelnd eingreift: „ich möchte, dass sich die Patienten und das Personal hier im Hause verstehen.“ .
Die meisten Anliegen drehen sich um den Krankenhausalltag, die Zimmerausstattung oder auch das Essen; die Fragebogen, die die Patientinnen und Patienten während des Aufenthaltes ausfüllen und mit denen sie die Möglichkeit haben, unser Haus zu bewerten, dienen dem Patientenfürsprecher als wertvolle Informationsquelle.
„Bei Missverständnissen zwischen Patient und Arzt vermittle ich Gespräche und unterhalte mich auf Wunsch auch gemeinsam mit dem Patienten mit seinem behandelnden Arzt.“ so das Selbstverständnis des Patientenfürsprechers.
Auf die Frage, warum er die Aufgabe übernommen hat unterstreicht Schiebahnt: „Ich halte das St.Josef Krankenhaus für eine nicht wegzudenkende Einrichtung in Wipperfürth mit überregionaler Funktion. Die Patientinnen und Patienten fühlen sich hier gut aufgehoben und wenn ich einen bescheidenen Beitrag dazu leisten kann, dass es so bleibt, dann gerne! “
Und noch etwas verrät er erfreut: „die Patientinnen und Patienten lassen eigentlich nichts auf Ihr Krankenhaus kommen!!“
Die Patienten oder ihre Angehörigen können jederzeit direkt mit dem Patientenfürsprecher unter vier Augen sprechen. Zu erreichen ist der Patientenfürsprecher über die Zentrale. Peter Schiebahn meldet sich nach einem Kontaktwunsch innerhalb kürzester Zeit beim Patienten oder deren Angehörigen.



