Hervorragende Note 1,6 vom „Pflege-TÜV“ für Caritas- Pflegestation im Dekanat Wipperfürth

Ausgezeichneter Pflegedienst der Caritas ist in den Regionen Wipperfürth, Hückeswagen und Lindlar im Einsatz

Sind stolz auf die Note 1,6 beim "Pflege-TÜV": die Mitarbeiter der Caritas- Pflegestation im Dekanat Wipperfürth

"Wir haben richtig gut abgeschnitten und freuen uns sehr darüber", resümiert Elke Auras nicht ohne Stolz das MDK-Prüfungsergebnis. Die Caritas-Pflegestation für das Dekanat Wipperfürth, hat jetzt als eine der ersten ambulanten Pflegeeinrichtungen in Oberberg die neuen Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) durchlaufen - mit einem Spitzenergebnis.

1,6 lautet die Durchschnittsnote für den ambulanten Pflegedienst der Caritas durch den MDK bei der unangemeldeten Überprüfung. "Prüfungen gab es schon seit Jahren ", erläutert Elke Auras. Allerdings gebe es durch die veränderten gesetzlichen Vorschriften jetzt nun bundeseinheitliche Standards  und vor allem transparente Auswertungen der Prüfungen. Die Noten sind für jedermann verständlich im Internet zum Beispiel zugänglich unter www.pflegelotse.de.

Das Aufgabenspektrum des Caritas Pflegedienstes im Dekanat Wipperfürth, das auch die Regionen Lindlar und Hückeswagen umfasst, ist sehr breit gefächert. Dazu gehören unter anderem Dienstleistungen und Hilfestellungen wie Familien¬pflege, Grundpflege, Behandlungspflege, Palliativpflege, Einzel- und Gruppenbetreuung, Haushaltshilfen und der Mahlzeitendienst .

Das Ergebnis im vorläufigen Transparenzbericht für den Caritas-Pflegedienst zeige, so Auras, dass die Bemühungen der vergangenen Jahre, in denen man ein funktionierendes Qualitätsmanagement installiert habe, Früchte getragen hätten.

Zur einheitlichen Bewertung der Prüfergebnisse haben sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und die Vertreter der Leistungserbringer für eine Bewertungssystematik ähnlich der Schulnoten (von 1 bis 5) entschieden. Die Noten für Pflegequalität sollen für mehr Transparenz bei den Angeboten von Heimen und Diensten sorgen. Auf einen Blick, so Elke Auras, sollen Angehörige von Pflegebedürftigen sehen, ob die Dienstleister gute pflegerische Arbeit leisten, noch Entwicklungspotenzial haben oder Missstände abstellen müssen.

Basis für die Noten sind die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Ab 2011 schreibt der Gesetzgeber jährliche Regelprüfungen durch den MDK vor. Die Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen werden inhaltlich in verschiedene Bereiche eingeteilt. Jeder Bereich wird mit einer Teilnote bewertet.  Bei ambulanten Diensten wird eine Teilnote in drei Bereichen vergeben, pflegerische Leistungen,  ärztlich verordnete pflegerische Leistungen (z. B. Arzneimittelverabreichung oder Blutdruckmessen) sowie  „Dienstleistung und Organisation“. Darunter ist zum Beispiel die Einhaltung des Datenschutzes oder die Schulung der Mitarbeiter zu verstehen. Ergänzt werden diese objektiven Prüfergebnisse jeweils durch eine Kundenbefragung. Hier wird erforscht, ob die Mitarbeiter des Pflegedienstes höflich und freundlich oder zum Beispiel die Privatsphäre respektieren. Die Noten hierfür werden jeweils separat ausgewiesen.

"Der Durchschnittswert in NRW wird interessant sein", schaute Elke Auras in die Zukunft. Ihr ist es sehr recht, dass es nun einheitliche Transparenzrichtlinien gibt. Sie betont: "Ohne gute Mitarbeiter wären wir nichts, das kommt hier zum Tragen"